Hundebeschäftigung

Damit ein Hund zufrieden und gesund ist, sollte der Hund unterschiedlich stark körperlich und geistig ausgelastet werden. Die Intensität hängt nicht nur von der Rasse, sondern auch vom Alter und Gesundheitszustand ab. Der Hund ist bis ins hohe Alter lernfähig und hat Spaß an Beschäftigung. Dafür eignen sich die Dummy-Arbeit, die Objektsuche, Tricks und auch Ralley Obedience (Gehorsam). Ja, auch Gehorsam kann sehr viel Spaß machen. Außerdem sind da noch Longieren und Mantrailing, die aber eine gewisse körperliche Fitness von Hund und Halter voraussetzen. Natürlich lassen sich die unterschiedlichen Aufgaben im Schwierigkeitsgrad variieren.

Trainingsangebot an Hundebeschäftigung und Gehorsam

Mehrmals in der Woche biete ich verschiedene Trainingsangebote an Hundebeschäftigungen an, die in der Gruppe stattfinden. Eine Trainingseinheit dauert  zwischen 45-60 Minuten.

Montag18:00Objektsuche
Dienstag 9:00 (Winter)Agility
Mittwoch16:00 (Winter)Agility
Donnerstag17:30Rally Obedience
Donnerstag19:00Objektsuche/ Tricks
Freitag10:00 JuHu
Samstag9:00JuHu / Welpen
Samstag10:30Junge Erwachsene
Samstag12:00Dummy

Zusätzlich zum Gruppentraining, sind auch Einzelstunden mit deinem Hund buchbar, in denen wir auch andere Arten der Hundebeschäftigung integrieren können.

 

Dummy-Arbeit mit Hund

Markieren: 

Ein oder mehrere Dummies werden geworfen, der Hund beobachtet den Flug des Dummies und merkt sich die Stelle., wo es  gelandet ist und wird geschickt, um das Dummy aufzunehmen und direkt zu apportieren. Bei mehreren Dummies bekommt der Hund vorgegeben, in welcher Reihenfolge er die Dummies apportieren soll. Dabei lässt sich der Schwierigkeitsgrad durch Variationen erhöhen: z.B. der Hund sieht den Flug des Dummies, aber nicht die Landeposition oder der Hund sieht den Flug und die Landung, wird dann  zu einem anderen Ausgangspunkt geführt, wobei er die Landeposition auch kurzfristig aus den Augen verlieren kann. Er muss sich dann die Landeposition merken und  neu orientieren.

Suche: 

Mehrere Dummies werden von einem Helfer ausgelegt, damit der Hund sie suchen und nacheinander wieder zurück bringen kann. Dabei darf der Hund die Dummies nicht untereinander tauschen, wenn er auf ein weiteres Dummy trifft, sondern muss sie in der Reihenfolge des Findens zurück bringen.                                                                        

Einweisen: 

Das Dummy wird geworfen, aber der Hund sieht nicht wo es landet. Der Hundeführer weist den Hund über akustische und/oder optische Signale ein, so dass der Hund das Dummy finden und zurück bringen kann. Dabei muss sich der Hund komplett auf den Hundeführer verlassen.

Objektsuche mit Hund

Der Hund wird auf einen kleinen Gegenstand konditioniert, den er nach dem Auslegen selbstständig suchen und durch eine antrainierte Position anzeigen soll. Er bleibt solange in der Anzeige, bis der Hundeführer zu ihm ran gekommen ist und ihn belohnt. Das Objekt kann man in der Fläche suchen lassen, zwischen Gegenständen aller Art verstecken (Trümmerfeld) oder auch in der Höhe auslegen. Grundsätzlich soll der Hund den Gegenstand nie aufnehmen, sondern nur anzeigen. Auch da bieten sich viele Möglichkeiten der Variation. Die allermeisten Hunde haben an dieser Form der Nasenarbeit viel Spaß.

 

Tricks mit Hund

Dem Hund werden allerlei sinnvolle oder auch einfach nur lustige Kunststückchen beigebracht. Dabei soll sich der Hund die Aufgabe überwiegend alleine, d.h. mit minimaler Hilfe, erarbeiten. Die Herausforderung für den Menschen ist es, die Endhandlung und viele kleine Einzelschritte zu zerlegen, damit der Hund sich jeden einzelnen Schritt auch erarbeiten kann.

 

Ralley Obedience mit Hund

Hierbei sind auf Schildern verschiedene Gehorsamsübungen aufgezeigt, die in Form eines Parcours ausgelegt und abgearbeitet werden. Dabei müssen die Verschiedenen Aufgaben erst einzeln geübt werden, um dann den Parcour laufen zu können. Der Parcour kann ständig verändert werden und bietet damit verschiedene Herausforderungen. Natürlich kann auch hier der Schwierigkeitsgrad ständig erhöht werden.

 

Longieren mit Hund

Beim Longieren läuft der Hund außerhalb eines festgelegten Kreises, während sich der Halter innen befindet. Der Kreis sollte einen Durchmesser von 10m haben. Der Hund wird also auf Distanz geführt und soll sich am Hundeführer orientieren. Der lässt seinen Hund außen laufen, baut verschiedene Gehorsamsübungen oder Richtungs- und/oder Tempowechsel ein. Dies kann man erweitern, indem man mehrere Kreise auslegt, oder auch mehrere Hunde gleichzeitig im Kreis laufen lässt. Sowohl Hund als auch Hundeführer lernen körpersprachlich miteinander zu kommunizieren.

 

Alle Beschäftigungen sollten in Maßen betrieben werden und individuell auf den Hund angepasst sein.Zwischendurch muss dem Hund immer eine ausreichende Ruhezeit gegönnt werden.

Der Spaßfaktor sollte für beide Seiten im Vordergrund stehen!